Das deutsche Staubsaugerunternehmen Vorwerk hatte im Jahr 2017 die Firma Neato Robotics übernommen. Im Jahr 2023 haben sie Neato dann geschlossen. In derselben Mitteilung kündigte Vorwerk an, die Geräte für einen Zeitraum von fünf Jahren weiter zu unterstützen. (Siehe Vorwerk Gruppe bündelt Robotik-Know-how in Wuppertal | Presseportal)
Am 6. Oktober 2025 hat Vorwerk schließlich bekanntgegeben, die Neato-Cloud-Plattform „jetzt“ abzuschalten. (Siehe Announcement - 6th Oct 2025 : Support, auf englisch)
Die Unterzeichnenden fordern:
Entweder: Die Entscheidung vollständig zurückzunehmen.
Oder: Den vollständigen Quellcode und die Binärdateien der Firmware der Neato-Geräte sowie der Neato-Cloud-Server-Software zu veröffentlichen, damit die Community diese Geräte weiter am Leben erhalten kann.
Oder: Eine Integration mit Open-Source-Plattformen wie Home Assistant (siehe Home Assistant) auszuarbeiten, um die weitere Nutzung der Geräte zu ermöglichen.
Idealerweise wünschen sich die Unterzeichnenden, dass alle oben genannten Punkte umgesetzt werden.
Reason
Die Unterzeichnenden dieser Petition sprechen sich klar dagegen aus, dass die Hauptfunktionen ihrer Produkte ohne ihre Zustimmung deaktiviert werden. Sie lehnen die Entscheidung aus mehreren Gründen ab:
Sie stellt einen Bruch des Versprechens dar, die Geräte fünf Jahre lang zu unterstützen, wie zuvor angekündigt.
Sie ist ein Zeichen dafür, dass Vorwerk Nachhaltigkeit nicht ernst nimmt: Funktionsfähige Hardware wird aus finanziellen Interessen heraus wertlos gemacht. In Zeiten der Klimakatastrophe ist dies inakzeptabel.
Sie zeigt, dass Vorwerk die Interessen seiner Kundinnen und Kunden nicht respektiert und künstlich Umsätze generieren will, indem funktionierende Geräte entwertet werden.
Sollte Vorwerk keine faire und respektvolle Lösung für diese Situation anbieten, werden die Unterzeichnenden künftig auf den Kauf jeglicher Produkte der Vorwerk-Gruppe verzichten und allen in ihrem Umfeld davon abraten, Produkte dieses Unternehmens zu erwerben.
wie ich vorhin schrieb, bin ich von einem deutschen TV-Sender angesprochen worden. Es handelt sich um den SWR, genauer die Redaktion Marktcheck, das Verbrauchermagazin. Es ist geplant, dass ich in deren Beitrag mitwirke - es werden aber noch mehr Betroffene gesucht, die ihre Stimme im TV-Beitrag erheben wollen. Ich leite den Aufruf von Michaela Krause hier weiter:
> Liebe Petenten,
>
> mein Name ist Michaela Krause. Als Redakteurin des Südwestrundfunk SWR arbeite ich gerade an einem Film für die ARD Verbrauchermagazine (SWR Marktcheck, NDR Markt, WDR Markt, hr mexx, usw.) zum Thema „smarte/softwarebedingte/digitale Obsoleszenz“.
>
> In diesem Film will ich aufzeigen, dass smarte Geräte, die über Cloudservices der Hersteller laufen oder auf Software-/Sicherheitsupdates angewiesen sind, dazu führen können, dass technisch einwandfrei funktionierende Geräte aufgrund der Einstellung von Cloudservices oder Software-/Sicherheitsupdates, von einem Tag auf den anderen nutzlos werden, oder nur noch eine Basisfunktion läuft.
> Das heißt, damit ein Gerät funktioniert, bin ich auf digitale/virtuelle Leistungen/Services des Herstellers angewiesen. Zwar erwerbe ich das Gerät mit dem Kauf, nicht aber dessen smarte Funktionen / Funktionstüchtigkeit.
> Und das führt letztendlich auch zu mehr Elektroschrott.
>
> Auch möchte ich zeigen, was Verbraucher schon beim Kauf neuer Geräte beachten können, um die so genannte softwarebedingte Obsoleszenz zu vermeiden und welche Möglichkeiten es gibt, die Funktionstüchtigkeit älterer Geräte auch ohne cloudbasierte Steuerung/Support durch den Hersteller zu erhalten?
>
> Mit Wissenschaftlern gehe ich auch der Frage nach, wo die Politik gefordert ist.
>
> Deshalb meine Anfrage, ob Ihr euch vorstellen könnt, in diesem Film mitzumachen? Als Betroffene der Cloud-Abschaltung des Neato Saugroboters vor der Kamera zu erzählen, wie es euch damit geht, seit wann ihr den Saugroboter habt, wie ihr die Abschaltung der Cloud findet, welche Kosten für einen neuen Saugroboter das ggf. auch nach sich zieht, usw.?
>
> Alexander Schöcke, Initiator dieser Petition hat bereits zugesagt, als Betroffener in meinem Filmbeitrag mitzumachen.
>
> Eure Unterstützung könnte folgendermaßen aussehen:
> Entweder ich besuche euch zu Hause und ihr berichtet mir von dem Problem
> Wir machen eine (große) Videokonferenz mit mehreren Betroffenen, die berichten, wie es ihnen damit geht und meine Kamerateam filmt diese.
>
> Meldet euch gerne bei mir – auch bei Rückfragen.
>
> Vielen Dank schon mal vorab und herzliche Grüße aus Stuttgart,
>
> Michaela Krause
> Redakteurin | Autorin
>
> SÜDWESTRUNDFUNK | Wirtschaft und Umwelt
> Marktcheck / ARD Verbraucher
> Neckarstraße 230 | 70190 Stuttgart
>
> 0711-929 14253
> 0151-16331498
> michaela.krause@swr.de
Liebe Petentinnen und Petenten aus dem Hamburger Raum - oder Unterstützungswillige mit Reisebereitschaft,
dieser Aufruf geht an Euch: Ich organisiere aktuell die Übergabe der Unterschriftensammlung an Vorwerk. Der Kontakt ist hergestellt, und die Bereitschaft ist da.
Nach aktuellem Stand wird die Übergabe in Hamburg stattfinden. Das Datum steht noch nicht fest, ich strebe aber einen recht baldigen Termin an.
Und da kommt Ihr ins Spiel: Ich frage mich, ob Ihr Interesse hättet, mich zu begleiten. Bisher sind die Unterschriften nur Daten, nur Zahlen. Je mehr Menschen mich begleiten würden, desto greifbarer würde es für die Vorwerk-Entscheider werden, wie viele Menschen ihre Entscheidung beeinflusst hat, und wie viele potenzielle Kundinnen und Kunden sie gerade verprellen.
Solltet Ihr Interesse an einer Beteiligung haben, geht bitte einmal auf die Startseite der Petition (https://www.openpetition.org/us/petition/online/vorwerk-muss-aufhoeren-funktionierende-hardware-zu-zerstoeren-lasst-die-neato-cloud-weiterleben), sucht nach dem Button "Frage an den Initiator" am Ende des Petitionstextes, und nutzt diesen, um mich zu kontaktieren. Ich werde erst mal schauen, wie breit das Interesse ist, und würde dann entscheiden, ob und wie wir weiter vorgehen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir hier ein eindrückliches Signal hinbekämen. Danke für Eure Unterstützung!
Das Vorgehen von Vorwerk ist unter aller Kritik. Ich habe mich an den vki gewendet und sie suchen noch Leute, die auch mit Vorwerk korrespontiert haben. Wenn jemand eine Korrespondenz mit Vorwerk hat wo wieder die Standard Ausreden verwendet werden meldet Euch bitte beim VKI.at bei jakob.zarari@vki.at (Auszug: Das Vorgehen von Vorwerk ist nicht nur im Sinne der Konsumenten und der Nachhaltigkeit unzumutbar, sondern wohl auch rechtlich nicht in Ordnung...
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